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Kannst du dir vorstellen, das Erleuchtung bzw. Selbsterleuchtung letztlich sehr wenig damit zu tun hat, was du eifrig "TUST"?
Also, wie lange du auf einem spirituellen Weg warst, wie gut oder weniger gut du meditierst oder welchen Glauben du hast. Du musst nicht einmal irgendwelche Kon-
zepte über die Seele und Gott haben. Selbsterleuchtung hängt nicht davon ab, ob du Mantras und heilige Gebete kennst. Die wesentliche Erkenntnis ist in allem die, dass es nichts gibt, was du „tun“ kannst um erleuchtet zu werden. Ist diese Einsicht sehr ernüchternd für dich? Es geht noch weiter.
Erleuchtung kann nicht durch die spirituellen Bemühungen deines Verstandes und deines Ichs oder Egos erreicht werden. Dein "kleines Ich/Ego" kann dich lediglich durch Erkenntnis unterstützen und bis zu jener Tür des Wechsels begleiten, hinter der dich ein anderer Bewusstseinszustand das "Seins im Jetzt" erwartet: "Selbst-
erleuchtung"
Warum ist das so? Wirst du vielleicht fragen.
Nun, dein Verstand arbeitet linear und begrenzt. Hast du schon bemerkt, dass du rational nur eine Sache auf einmal überdenken kannst? Warum ist das so? Der Verstand arbeitet wie eine Tonspur auf einer Kassette. Alles wird in der Zeit, hintereinander aufgezeichnet, wahrgenommen, durchdacht und ausgesprochen.
Mit anderen Worten, der Verstand lebt in der Zeit und produziert darum auch Zeit. Es ist die psychische Zeitqualität der Vergangenheit und der Zukunft.
Er identifiziert sich mit dem äußeren Geschehen auf der Zeitlinie des Lebens und erschafft sich als Subjekt und ein Gegenüber, also ein Gegenspieler, als Objekt. Dadurch definiert er sich als „Ich“ gegenüber dem anderen, getrennten Du. Er er-
schafft Trennung, damit den Feind außen, den er vielleicht sogar bekämpfen muss. Das ist die eine Seite der Zeitqualität, in der dein "kleines-Ich/Ego" mit dem Verstand zuhause ist.
Die zweite Erlebnisqualität der Selbsterleuchtung
Nun gibt es in uns eine zweite Erlebensqualität, die die meisten Menschen jedoch nicht oder nur unbewusst wahrnehmen. Befindest du dich in diesem Zustand, ruht und schweigt der Verstand in der Gegenwart des Jetzt. Erinnere dich jetzt einmal an ein grandioses Naturschauspiel eines Sonnenunterganges oder an eine herrliche, dich tief berührende Landschaft. In diesen erhabenen Moment schweigt der Ver-
stand. Er produziert keine Gedanken an das Morgen oder denkt nicht über die Din-
ge der Vergangenheit nach. Du befindest dich in einem erhebenden, zeitlosen Zustand von Schönheit und Gegenwärtigkeit. In diesen Augenblicken, wirst du von etwas Größerem berührt. Etwas, das sich nicht ohne sehr viel Worte benutzen zu müssen - rational ausdrücken lässt. Erinnerst du dich an jene "sprachlosen" Erleb-
nisse? In welchem Bewusstseinszustand spielt sich das ab?
Du befindest dich auf der anderen Seite des JETZT, der Zeitlosigkeit des Seins und des inneren Lichtes.
Auf dieser Seite ist dein „Heiliges-Ich“, das Hohe Selbst-Bewusstsein der Licht-
seele zuhause. Kein Ich/Ego mit Gedankenlärm aus Angst vor der Zukunft und keine Schuldgefühle aus der Vergangenheit begegnen dir hier. Auf dieser Seite der zeit-
losen Seinsebene existieren keine ausgeklügelten Konzepte darüber, was du TUN musst, um erleuchtet zu werden, ein guter Mensch zu sein, wie du ein hilfreicher Heiler wirst oder warum du ein wertvoller Mensch bist oder nicht.
Auf dieser Seite das Seins befindest du dich im „Quantenozean“ des Schöpfungs-Potentials, in dem alles, der gesamte Samen des göttlichen Bewusstseins ruht. Die Buddhisten bezeichnen das als die Leere, die alle Formen beinhaltet. Aus diesem Schöpfungsozean fallen Informationen und Visionen als „Einfälle“ in dein Bewusst-
sein. Oft wirst du jene Einfälle dann als Intuitionen bezeichnen. In diesen Momenten dringt das „Licht“ der Erkenntnis in deine, sonst eher engen und dunklen, vollge-
stopften und lärmenden Gedankenräume. Das Licht deines Heiligen-Ichs erhellt diese und jene Wege deines Lebens.
Erkenntnisse: Erleuchtung
bzw. Selbsterleuchtung heißt also, das Licht in dich einbringen. Dein Heiligen-Ichs (Hohes Selbst) leuchtet voll Weisheit und Liebe in deinen beruflichen und privaten Alltag. Lebensfreude strömt durch dein Sein. Der Frieden des Hohen Selbstes hüllt dich ein. Die Trennung von klein Ich und DU (Heiliges-Ich) löst sich auf.
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Sonne und Schatten
Ich gebe dir hier noch ein Bild zum Verständnis dieser beiden Zustände der Zeit und der Zeitlosigkeit des Seins. Auf der einen Seite des Seins, des Jetzt, der Zeitlosig-
keit, erlebst du die Sonne mit ihrem Licht. Auf der anderen Seite lebt dein Schatten, den dein Körper durch den Schein der Sonne erzeugt. Weißt du wonach sich der Schatten sehnt? Er träumt davon ins Licht zu gehen. Er träumt von Liebe, von Freu-
de, von Freiheit und von seiner Selbsterleuchtung. Dafür "TUT" er sehr viel. Er medi-
tiert eifrig, um sich in seinem Schattensein noch mehr auszudehnen und als Schat-
ten endlich ins Licht zu gehen. Viele Bücher über Erleuchtungsanleitungen liest er und erschafft sich kluge Schatten-Konzepte, wie man heilig und gut wird, damit sich die Lichttore weit öffnen.
Die vielen Jahre, in denen er sich nun schon abrackert und Grünzeug isst, befindet er sich im „Schlaf der Illusion“ als Schatten-Ich auf der Sonnenseite erleuchtet zu leben. In seinem Schlaf erkennt er nicht die „Verrücktheit“ seines Handelns, als Schatten-Ich im Licht zu sein. Schatten-Ich bleibt Schatten-Ich. Es ist geradezu paradox, als Schatten-Ich sonnen-erleuchtet zu sein. Was immer der Schatten auch für seine Erleuchtung tut, er bleibt auf der Schattenseite das Schatten-Ich. Oder hast du schon einmal im reinen Sonnenlicht - ohne einen materiellen Gegenstand - einen Schatten gesehen?
Erinnert dich dieses Schattenspiel an etwas?
Auf der Seins-Sonnenseite des Jetzt existieren die zeitlosen Zustände von Liebe, Frieden, Weisheit und Schöpfungsenergien. Auf der anderen Zeit-Seite lebt das „kleine Ich/Ego“ (Schatten-Ich) zwischen den Zeitpolen der Vergangenheit und Zukunft. Zwischen den Polen von Krieg und Frieden, von gut und böse, von arm und reich usw.. Auf dieser „Schatten-Seite“ benötig das kleine Ich Zeit zum Lernen und Zeit zum Handeln. Ist das Ich noch unbewusst (schlafend), dann macht es sich Gedanken darüber, wie es erleuchtet wird. Es erschafft heilige Glaubenskonzepte, Gebete und Ideologien, wie man heilig und er-
leuchtet wird.
Beginnt das Ich zu erwachen, erkennt es zunehmend, dass es auf dieser Zeitseite keine Erleuchtung durch TUN gibt, da Erleuchtung zeitlos und auf der anderen Seite des Seins zuhause ist. Jenseits von Konzepten, Büchern, Anleitungen und Gedan-
kenlärm. Das kleine, alltägliche Ich kann keine Erleuchtung erschaffen. Das kleine Ich ist auf der Zeit- und Gedankenseite gefangen. Kleines Ich bleibt kleines Ich. Der Zutritt zum „Sonnen-Paradies“ der anderen zeitlosen, lichten, Seins-Seite ist ihm für immer verwehrt. Erinnert dich diese Aussage nicht sehr an die Geschichte "der Vertreibung aus dem Paradies"?
Jetzt magst du dich fragen:
„Wie kann ich die zeitlose, lichte Seins-Seite erleben? Wie werde ich eins mit meinem Heiligen-Ich (Hohes Selbst)? Wie erlebe ich die Sonne meiner Selbster-
leuchtung? Wie schon gesagt: Fragt das dein kleines Ich, so heißt die Antwort: „Als Ego/Ich wirst du dein Heiliges-Ich auf der Seins-Seite nicht erleben!“ Verlässt du jedoch dein kleines Ich und begibst dich in einen neuen, zeitlosen Zustand deines Beobachters, den du nur im Jetzt antriffst, erwachst du auf der Seite des Lichtes und des Seins. Du erlebst dich im Heiligen-Ich, das dort schon immer auf dich gewartet hat.
Was geschieht mit deinem kleinen Ich?
Du das Heilig-Ich musst deinem kleinen Ich bewusst machen, dass es seine mächtige Sucht und Gier nach Identifikation mit der Außenwelt, mit äußeren Werten, mit Menschen, mit Macht und Anerkennung loslässt. Andererseits muss das kleine Ich erkennen, dass es seine ganze „Schattenwelt“ der Polarität in Liebe umarmen sollte, um den Kampf gegen die ungeliebten Schatten aufzugeben. Denn damit vergeudet es Unmengen an Energie, blockt seinen Energiefluss im Körper und erschafft dadurch Leid und Krankheit. Kampf gegen...., identifizieren mit....., fest-
hängen in der Vergangenheit oder Zukunft an...., das sind die mächtigen Schlösser an der Tür zur anderen Lichtseite. Das kleine Ich muss also lernen, seine dunklen, ungeliebten und durch Leid eingerosteten Schlösser zu öffnen.
Das alte und neue Wissen, wie die alten Schlösser des Leides zur Ebene das Lichts geöffnet werden
Mit den vier Schlüsseln der Lebens-Kunst.
1. Mit dem alten und neuen Huna-Vita Ge-heim-(zum)Wissen
2. Mit dem Beobachter im JETZT
3. Dem Praktizieren der Herzintelligenz-Erlösungsmethode (EST)
4. Mit der Praxis der Huna-Vita Lichtkörper- Lichtcode Selbsteinweihung.
Erkenntnisse:
Öffnen sich durch die Praxis der vier Schlüssel zur Lebens-Kunst die Schlösser, wird für dich der Weg frei zur anderen Lichtseite und zu deiner Selbsterleuchtung. Dabei geht dein kleines Ich nicht verloren. Es wird nun zum Diener deines Lebens und hat die Macht verloren, dich wie „Patex“ in der Zeit-Welt festzukleben (Identifi-
zierungen, recht haben, festhalten, kämpfen usw.).
Du lebst wach und bewusst im Zustand des lichten Beobachters und erlebst dich dabei mehr und mehr als Heiliges-Ich. Als Dirigent deines kleinen Ichs mit dem Team deiner anderen „Teil-Ichpersönlichkeiten“. Dadurch öffnest du dich deinem stetig wachsenden Geist-Potential, etwas Größerem und Lichtvollerem. Das Licht durchdringt immer mehr dein Geist in Richtung Selbsterleuchtung.
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Und was ist Selbsterleuchtung nicht?
Es geht nicht darum dein Mittleres Selbst, also deinen Verstand zu verlieren. Es geht vielmehr darum, die Natur des Verstandes zu verstehen und lebenskonform anzu-
wenden. Der Verstand ist Diener und nicht mehr Herr, und Richter, und Kontrolleur, und Armes-Ich usw. in deinem Leben. Der Verstand existiert weiterhin, wobei du feststellst, dass du nun eine andere, beobachtende Beziehungsqualität zu ihm hast und durchaus auch all seine Schattenseiten achtsam wahrnimmst. Dabei entdeckst du auch, wie sich dein Verstand stetig mit bestimmten Gedanken- und Gefühlskom-
plexen zu "Teil- bzw. Sub-Persönlichkeiten" verbindet.
Selbsterleuchtung ist auch nicht mit kosmischer Glückseligkeit, rosa Wolken und Geigen im Himmel, mit intensiven Fähigkeiten zur Hellsicht oder hohen, spirituellen Gipfelzuständen gleichzusetzen. All diese zuvor erwähnten Zustände (auch "Geigen im Himmel") können ab einem gewissen Zeitpunkt der Selbsterleuchtung auftreten.
Selbsterleuchtung bedeutet einfach die Unbewusstheit (des Schlafes) in deinem Gehirn umzuwandeln in die wache, Bewusstheit deines Beobachters und die liebe-
volle Verbindung mit dem Licht deines Heiligen-Ichs, wodurch sich das Gefühl des getrennten, kleinen Ichs immer mehr auflöst.
Als selbst erleuchtete Person hast du die Freiheit noch immer Fehler zu machen. Jetzt bist du jedoch frei zu erkennen, dass es keine Fehler im alten Sinn von „ich bin schlecht, ich bin nicht gut genug“ gibt. Sondern in dir entsteht die Erkenntnis, dass du etwas lernst und erkannt hast, was dir noch fehlte.
In deinem Leben gibt es noch immer Hochs und die dazugehörigen, polaren Tiefs und Beschränkungen. In deinem wachen selbst erleuchteten Geist wirst du dich mit all diesen Ereignissen und negativen Eigenschaften jedoch nicht mehr identifiziert, sie bekämpfen oder anhaften. Im Gegenteil, du erkennst, was sie sind. Nichts anderes als bestimmte, energetisch geladene Situationen und Ereignisse. Sie begegnen dir nach dem Gesetz der Resonanz, um dich gerade diese - positiven oder negativen - Lebensqualitäten erleben zu lassen und in wichtige Ereknntnisse zu verwandeln.
Du, als selbst erleuchtete Person empfindest Freude in deinem Authentischsein und der damit einhergehenden Ehrlichkeit deiner Gefühle zu dir selbst. Es geht also nicht so sehr darum, aussergewöhnliche Erfahrungen zu machen, sondern vielmehr zu erkennen, dass jeder gewöhnliche Moment, jedes Gefühl und jedes Erlebnis nur im Jetzt stattfindet und in sich selbst voll Schöpfungsenergie und aussergewöhnlich ist.
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